Brrrr. Stürmischer Wind und eiskalter Schnee blasen uns ins Gesicht, als wir auf der Passhöhe Oberalp aus dem Zug steigen. Der Himmel ist wolkenverhangen und nachtgrau.
Bei einem Kaffee im Restaurant erklärt unser Tourenleiter Pez die geplante Tour auf der Karte. Aha, jetzt wissen Bäbu und ich auch Bescheid.
Und dann gehts los. Pez stapft wacker voraus durch den tiefen Schnee. Und wir trotzen dem stürmischen Wind. Der Schnee bläst uns ins Gesicht wie tausend kleine Nadelstiche. Und stellt uns den sonst schon knappen Schnauf vollständig ab. Aber beständig setzen wir unseren Weg fort. Und unser Ziel kommt rasch näher.
Pazolastock mit Sicht nach Hospental
Schon bald stehen wir auf dem Pazolastock (auch Pez, der ja überhaupt kein Stock ist). Der Himmel reisst auf. Und die ersten Sonnenstrahlen erwärmen nicht nur unsere Gemüter. Juhi, die Aussicht auf die vielen Berge lohnt sich immer wieder. Und mit jeder Tour kennen wir einen Berg mehr. Neue Ideen gehen nie aus. Auf jedem Gipfel freuen wir uns schon wieder auf die nächste Tour!
Piz Badus unser nächstes Ziel ??
Die feinen Sandwiches (mit super Fleisch!) von Hedy und Res schmecken uns auf dem Gipfel besonders gut. Und stärken uns für die bevorstehende Abfahrt.
Bäbu und Haasi auf dem Pausenbankli
Auf dem Nätschen bei einem Kaffeestopp auf der Sonnenterrasse lassen wir die Tour nochmals Revue passieren. Bei blauem Himmel und wärmenden Sonnenstrahlen. Eine super Tour wars. 100 %. Da sind wir uns mit Bäbu einig.
Müde steigen wir zuhause aus dem Auto. Nicht aber Pez. Mit 5 Schoggistängeli im Trikot flitzt er eine Viertelstunde später mit dem Testbike Razerblade in einem Höllentempo über den Lätten und den Santenberg zurück nach Sursee. Nach dieser Biketour nach der Skitour ist jetzt auch Pez zufrieden. Und fällt müde ins Bett. Das geplante Nachtessen im Restaurant holen wir darum ein anderes Mal nach!
Los Pezos

2 Kommentare:
Also um 6.00 Uhr bin ich bei euch.
Das heisst für Bäbu um halb fünf Uhr aufstehen, in der Hergottsfrühe versuchen etwas zu essen und dann mit dem Auto nach Sursee zu Pez und Haasi. Als ich am Morgen führ abfuhr prasselte Regen an die Windschutzscheibe. Mir konnte das gleich sein, ich war ja im Auto. In Andermatt war es dann einen Kittel kälter und auf dem Oberalp war die Kälte kein
Thema mehr, weil der Wind den Schnee so in das Gesicht peitschte, das man keine Kälte mehr spürte. Und während die Orkanböen tobten stampfte Pez voraus, den Berg hoch, wir eng hinter ihm, da sonst die Spur schon wieder weg war. Oben auf dem Berg hellte sich der Himmel auf, ich fing an zu frieren, zog noch die Faserpelzjacke an. Die Abfahrt war mega und ich schwitzte mit den vielen Kleidern sogar. Eine Tour die in vielerlei Beziehungen einzigartig in Erinnerung bleiben wird. "Wenn sie dir gefällt", bezahlst du ein Nachtessen meinte Nicole am Morgen. Ich habe das Nachtessen nach der Tour gesponsert. Vielen Dank an Pez und Haasi. Bäbu.
Wer hätte das gedacht , dass sich bei solchem Wetter jemand auf die Tourenskis schwingt, aber eben hart gesotten wie die Los Pezos sind, erstaut das wiederum nicht. Die Belohnung kam ja dann auf dem Gipfel, laut Fotos, sonst würde man es gar nicht glauben. Wir würden gute Sandwichs lieber in der warmen Küche zuhause geniessen ohne vom Winde verweht und sandgestrahlt zu werden .Aber Training muss sein , wenn man noch soviel vor hat .Tschüss bis zum nächsten Mal
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