30 April 2008

Reiseprogramm

Jetzt geht’s los….

Nach Auffahrt am 2. Mai 2008 startet los pezos zu einer ersten Erkundungstour. Haasi verreist den ersten Monat alleine an den Gardasee. Pez und Bäbu begleiten sie das erste Wochenende um am Marathon in Riva del Garda teilzunehmen. Einen Monat trainiert unser Team individuell jeder für sich alleine. Ende Mai holt Haasi mich in Sursee ab, und wir reisen nach Deutschland. In Erbach im Odenwald nehmen wir am Etappenrennen Transgermany teil. 660km und 15’300 HM gilt es quer durch Deutschland vom 1. bis 7 Juli 08 zu bewältigen. Nach drei Wochen Erholung in Österreich, steht das nächste Rennen in unserer Agenda. Jeantex Tourtransalp von Oberammergau DE nach Bibione IT an der Adria. 860 km und 17’000 HM werden wir auf dem Rennvelo verbringen. Aber wer Los Pezos kennt, weiss dass noch mehr folgt. Am 6. August 08 fliegen wir mit unseren Bike’s nach Calgary in Kanada. Vom 10. bis 17. August racen wir am Transrockies Challenge durch die Kanadischen Rockies. 550 km und 10’000 Hm über Stock und Stein, durch reissende (kalte) Flüsse und immer auf der Flucht vor hungrigen Grizzly’s. Nach dem wir an den Europarennen im Camp in stinkigen Turn- und Tennishallen verbringen, geniessen wir in Kanada das Zeltcamp an der frischen Luft. Waschgelegenheiten bietet der nächste Fluss mit garantiert immer fliessendem und kaltem Wasser.
Um uns von diesen Strapazen zu erholen und alle Eindrücke zu verarbeiten, beginnen nun unsere Ferien. Zwei Monate reisen wir mit einem Camper durch Kanada. Ende Oktober gönnen wir uns einen weiteren Höhepunkt. Für weitere zwei Monate fliegen wir nach Santiago de Chile. Von da aus reisen wir durch ganz Patagonien mit Argentinien und Chile. Pünktlich auf die Weihnachtsbescherung sind wir wieder zu Hause. Also liebe Angehörige, ihr habt genau sieben Monate Zeit für unsere Geschenke.

bike-transgermany.de
tourtransalp.de
transrockies.com

28 April 2008

Ahorn/Napf

Am Samstag genossen wir das schöne Frühlingswetter auf dem Bike. Mit Bäbu und Käthi zogen wir los. Von Sursee nach Willisau, über das Nollental nach Hofstatt, dann dem Wanderweg zum Berggasthof Ahorn und von da über Höch- und Niederänzi auf den Napf. Das Wetter war toll, der Schnee fast überall weg und die Viehgatter zum Glück noch alle offen. Haasi wird langsam zum Downhillcrack. Mit dem neuen Razorblade fährt sie nun auch die schwierigsten Abfahrten. Zwar zittern die Knie manchmal noch etwas, und die Angstschreie sind manchmal noch etwas über der normalen Verträglichkeit. Aber das kommt sicher auch noch.


Mit Aelplermakaronen vom Napfrestaurant im Magen machen wir uns auf die Abfahrt. Wir fahren über die Trachselegg, Eigatter, Emmenhorn zurück nach Willisau. Im Stätdli Willisau machte Bäbu noch Bekanntschaft mit einem Autofahrer der Gruppe „was wotsch eii“. Da ist es halt schöner auf einsamen Trails, als auf den verstopften Willisauerstrassen. Trotzdem ein gelungener Tag auf dem Bike.



Sonntag war dann die Abschiedstour von Haasi angesagt. Mit Prögu und Käthi blochten sie um den See. Nachdem Alexander und ich die Auffahrtshörner durchgeblasen hatten, stiessen wir auch noch dazu. Wir zogen Richtung Lätten los. Prögu hatte aber bereits im ersten Anstieg das Gefühl, sein neues Creabeton Outfit sei genug dreckig und verschwitzt. Er beschloss den direkten Weg über den Tankstellenshop nach Hause zu wählen. Der Rest rockte über die Lättentrails nach Dagmersellen und über den Santenberg zurück. Aber die Pausen kamen dank der Sonne nicht zu kurz.

Bis bald

Pez

weitere Fotos:

Ahorn/Napf

16 April 2008

Velolager über Ostern

Nach dem Seppitag mit Brücke mit verschiedenen Touren um die Rigi und auf den Lätten trainierten wir Kraft an der Zügleten von Judith und Hügi. chrampf und stöhn. Einige arbeiteten aber mehr auf Abbruch. Am Karfreitag schüttelten wir unsere müden Glieder im Sprudelbad in Schinznach so richtig durch. Wir waren am Abend ordentlich Müde um im Car nach Senegalia zu Schlafen. Während einer Woche trainierten wir bei jeglichem Wetter mit dem VC Sursee und LLV Flüss zusammen. Schon bald bahnte sich eine Sensation an. Sihe folgender Bericht von Haasi. Ich denke die Gruppe 4 hat ein schweres Erbe und muss ihr Leadertrikot im nächsten Jahr hart verteidigen.


Los Pezos im Trainingslager auf den Spuren von Messner, Horn und Binsack

Kalter Wind, Regen und Schnee peitscht uns in Gesicht. Die Finger sind klamm. In jedem Schlagloch schlägt es uns den Lenker aus den Händen. Die Füsse fühlen sich an wie Eispflöcke. Die Blicke sind stur auf das Hinterrad des Vorderen gerichtet. Die Gedanken sind schon bei der warmen Dusche. Zum Glück wissen wir noch nicht, dass kein warmes Wasser mehr vorhanden ist. Pinkelpause. Vergeblich suchen die Männer in der Hose. Zur Aufheiterung der Frauen.

Sieben Tage mit dem Rennvelo in den Marken. Die Marke wird in der Gruppe 4 vom 1. Tag an auf 1000 km angesetzt. Wir fahren jeden Tag. Bei Regen, Schnee, Wind, Wolken und sogar auch mal Sonne. Auf die Schuhüberzüge verzichten wir aber bis am Schluss nicht. Und nur ein Mutiger lässt für kurze Zeit seine Armlinge und Beinlinge herunter. Und das nicht öpe wegen den Frauen, nein, er will ganz einfach nicht verschwitzt im Restaurant ankommen. Was im darum auch sehr gut gelingt, brrr. Am Mittag stärken wir uns immer mit Pasta Pomodoro. Und alle Ehefrauen zuhause bekommen den guten Rat, eine Woche lang keine Tomatenspaghetti zu kochen, wenn sie nicht einen Ehekrach provozieren wollen.

Habt ihr gewusst, dass wenn es am Boden bläterlet, der Regen sehr stark ist. Am Schärme staunen wir über die vielen hundert Bläterli auf den Bächen, die über die Strasse laufen. Ist eine Weiterfahrt realistisch? Die Bläterli verschwinden und wir kämpfen uns weiter eine Passstrasse hoch. Zuoberst auf dem Pass hört es endlich auf zu regnen. Nussgrosse Hagelstücke prasseln auf uns nieder. Weit und breit kein Unterschlupf in Sicht. Päng. Zum Glück haben wir einen Helm auf. Autsch. Und trotzdem. Vom Hagel werden wir wenigstens nicht nass. Am Abend haben wir heute keine Erfrierungen im Gesicht. Dafür einen grossen Hagelschaden.

Unser Leadertrikot im Kilometerfressen verteidigen wir bis am Schluss. Das am Abend am Buffet übrigens auch. Am Donnerstag-Abend stossen wir auf unser gelungenes Trainingslager an. Und freuen uns auf die letzte Etappe. Uns fehlen noch 80 km bis zur 1000 km-Marke. Leider regnet es am Freitag wieder aus Kübeln. Und diesmal sogar quer. So feiern wir halt das Leadertrikot. Denn die Gruppen 7, 6 und 5 nehmen sogar das Taxi in die Stadt.

Ich sehe schon die Schlagzeile. Sensation im Trainingslager in Senigallia. Gruppe 4 im Leadertrikot. Und die Renngruppe ist unter „DNF“ aufgeführt.

Das Trainingslager lassen wir bei einem feinen Zmorge bei Judith und Hügi in Buttisholz ausklingen. Und legen erst einmal die Beine hoch. Ganz im Gegensatz zur Renngruppe. Die müssen natürlich noch die fehlenden 70 km nachradeln.

09 April 2008

Testlauf mit Max

Da über Ostern das Trainingslager mit dem VC Sursee in Italien anstand mussten wir am Wochenende vorher noch einwenig Kilometer sammeln. Das Wetter im Norden sah nicht gerade vorteilhaft aus. So entschlossen wir uns für eine Ausfahrt mit Max ins Tessin mit Übernachtung. Max so heisst unser VW Bus. Nicht weil uns der Namen sonderlich gefällt ,sondern weil er ab 100 km/h zu vibrieren beginnt wie der Powermax. Am Freitag rollten wir mit Zisi + co. 170 km um den Lago Maggiore. Nach einem ausgiebigen Nachtessen verbrachten wir eine erholsame Nacht im Max. Am Samstag zog es uns von Tenero durchs Valle Cannobio und durchs Centovalli zurück. Leider mussten wir bereits am Samstagabend nach Hause ins regnerische Sursee fahren. Unser Max hat aber seinen ersten Test mit Bravur bestanden.



Unser Zuhause ab Mai 2008


08 April 2008

Engadiner Skimarathon

Am Wochenende 8. und 9 März 2008 nahm ich am Engadiner teil. Während Haasi mit ihrer Schwester Katrin im Tessin am gümmelen war. Sie wollten sich diese Menschenmassen und den Reisestress ins Engadin nicht mehr antun.
Nach einem gemütlichen Abend in Gesellschaft der Flüsser stürzten wir uns mit den Langlaufskis ins Startgetümmel. Nicht ganz alle Läufer schafften es die Skis richtig zu montieren. So kam es natürlich genau vor mir zu einem Menschenhaufen mit einigen gelb-schwarzen Flüssern am Boden. Nur mit viel Glück konnte ich auf den Beinen bleiben. Eine Schramme von einem Stock im Gesicht trug ich aber trotzdem davon. Mit der Zeit lief es dann immer besser, und ab Pontresina hatte man sogar Platz zum Überholen. Zu schaffen machte mir nur noch der tiefe Schnee bei Strassenübergängen und Dörfern. Ich kam fast nicht vorwärts und betrachtete den Schnee einmal sogar ein bisschen zunahe. Die so genannten Golanhöhen rauschten nur so vorbei, und ich konnte noch einige Ränge gutmachen. Im Ziel leuchtete dann eine Zeit von 1.55 h auf. Damit konnte ich voll zufrieden sein. Mein Ziel unter 2 h war erreicht.