30 Mai 2008

Letzter Arbeitstag

Schon lange keine News mehr von los pezos. Haasi hat ihre Vorbereitungen am Ledrosee abgeschlossen. Ich war neben trainieren und packen, im Büro mit den letzten Arbeiten beschäftigt. Mit gemischten Gefühlen habe ich heute ein letztes mal den Weg nach Buochs angetreten. Wenn die letzten Arbeiten erledigt sind und alle verabschiedet, holt mich Haasi mit dem Bus um 12.00 Uhr ab.
Unsere Reise führt dann zuerst nach Erbach im Odenwald in Deutschland. Dort nehmen wir eine Woche am Transgermany teil. Wir hoffen auf gute Beine, keine Stürze und natürlich viel Sonnenschein, denn wir haben ja Ferien!

Drückt uns die Daumen

bis bald los pezos

15 Mai 2008

Grüsse vom Gardasee

Am Ledrosee vor dem Zelt.

Tremalzo vertikal limit am Gardasee ist auch nicht mehr das, was es mal war! Bin schon wieder in Pieve und nicht mal Müde.
Nino Pernicis hausgemachte Kuchen sind die Schweisstropfen allemal wert!

Haasi

06 Mai 2008

Gardasee 08

Freitagmorgen früh, man glaubt es kaum, habe sogar ich es aus den Federn geschafft. Nach einem strengen Auffahrtsumritt, bei dem auch mein Geburtstag gebührlich gefeiert werden musste, ist das nicht selbstverständlich. Eine kurze Stärkung in der Autobahnraststätte später starteten wir mit Bäbu und Monika an den Gardasee. Richtig genommen an den Ledrosee etwas oberhalb von Riva del Garda. Den restlichen Tag nutzten wir um das Zelt zu stellen, die Startnum-mer holen, Bike bereitstellen und natürlich dem obligaten Jammern vor dem Rennen.
Die erste Nacht im Max (Bus) war toll aber etwas gar kurz. Mit Nutellabrot ge-stärkt standen wir um 7.00 Uhr im Startblock A, mit lauter Cracks mit muskulö-sen Wädli, Sixpackbäuchen und windschlüpfrigen Renndressen. Aber uns hat niemand erkannt, denn gemäss Startnummern waren wir Österreicher. Hihih
Das Renngeschehen ist schnell erzählt, am Anfang horrend schnell, dann exor-bitant steil, die Abfahrten und das Panorama genial, das Wetter toll. Die Zweite Hälfte des Marathons litt ich wie selten zuvor. Das Anfangstempo und die Auf-fahrt zollten ihren Tribut. Meine Beine waren leer. Aber das neue Harttail Ra-zorblade braucht auch in den Abfahrten etwas „Speuz im Födle“. Trotzdem schaffte ich es ins Ziel in Riva. Im Ziel empfing mich bereits Bäbu. Scheisse jetzt war er sogar schneller..... ? Am Rennen konnte man sich unterwegs entschei-den, ob man Piccolo, Grande oder Extrema fahren will. So entschied sich Klaus in einer schwachen Minute für das Piccola. Obwohl nach Aussagen von ihm das Piccola(o) eher ein Es Bass sei! 55km und 1700 HM sind nicht zu unterschätzen das ist wahr. Trotzdem reute es ihn nachher grausam, dass er für das gleiche Startgeld nur die Hälfte Trails und Verpflegung bekam. Auch auf Haasi mussten wir nicht lange warten. Mit dem obligaten Lächeln schoss sie über die Ziellinie. Scheinbar locker meisterte sie die Ronda Extrema, da wäre die Minute die fehlte um unter 7h zu fahren noch drin gewesen, Nach austauschen von allen Räuber-geschichten des Tages, wendeten wir uns dem Duschen und Bikewaschen zu. Mit riesigen und feinen Pizzas mit allem drum und dran liessen wir den Abend ausklingen.
Am Sonntag konnten wir es nicht lassen und unternahmen eine erste Tour mit dem Bike auf den Cima Caset. Steile Anstiege, tolle Trails und noch einige Schneeresten prägten diese Tour.

auf dem Gipfel

Bäbu in Aktion


Leider bemerkte Haasi nach dem Nachtessen, dass wir unseren Bus und das Vorzelt direkt auf einer Ameisenautobahn platziert hatten. Sofort oder noch schneller sollte ein anderer Platz aufgebaut werden. Ich war aber zu faul und ging lieber ins Chalet von Bäbu und Monika käffelen. Am nächsten Morgen ver-schoben wir dann Bus und Zelt an einen noch schöneren Ort ohne Ameisen.

Haasi im Zelt am neuen ameisenfreien Standort

Leider hiess es für mich dann Abschied nehmen. Nach einer Shoppingtour und einem feinem Mittagessen führten mich alle an den Bahnhof in Rovereto. Im vergleich zur achtstündigen Zugfahrt nach Sursee war der Marathon ein Zucker-schlecken. Das Big Mammas im Sitz neben mir bei 40° im Abteil ihr Sandwich verzehrten war nur das kleinste Übel. Aber auch das habe ich Überlebt 
Im Moment sitze ich wieder im Büro und überlege wo wohl Bäbu und Haasi ge-rade unterwegs sind. Immer wieder träume ich vom Ende Mai, dann erlöst mich Haasi und holt mich zu Hause ab.

Pez

weitere Fotos:

Gardasee 2008