28 Februar 2008

Heja

Auch am letzten Wochenende liessen wir es uns nicht nehmen bei traumhaften Bedingungen auf einer Tour an unserer Grundlagenausdauer zu arbeiten. Wir bestiegen von der Bannalp aus den Ruchstock 2814 müM.


Aufstieg zu Ruchstock

Im Aufstieg über die Bannalper Schonegg musste unterhalb des Gipfelhanges eine Felspassage überwunden werden. Nach anfänglichen Problemen beim Skiaufbinden klappte es dann ganz gut. Auf dem Gipfel chuutete es leider immer etwas, so dass die Gipfelrast eher kürzer ausfiel.




auf dem Gipfel Juhui

Da es für uns „Hobbyprofis“ langweilig ist über die gleichen Hänge abzufahren wie beim Aufstieg, entschieden wir uns für eine Überschreitung des Ruchstockes. Mit den aufgebundenen Ski kletterten wir über den Nordosthang in einen Sattel ab. Von hier konnten wir über tolle Hänge zum Urnerstafel abfahren.




Abstieg zum Sattel

Während der Abfahrt machten wir dann eine Pause und genossen das warme „Frühlingswetter“. Dabei entstanden angeregte Diskussionen mit anderen Türlern. Man ist ja kein Stock gäu Haasi.



Ruchstock von der Bannalp aus gesehen

Leider konnten wir am Sonntag unsere Tourenerfahrung nicht mehr ausbauen. Wir „mussten“ an den Gommerlauf ins Wallis. Bis auf einen völlig überfüllten Zug am Morgen war das ein gelungener Anlass. Nun heisst es wieder eine Woche arbeiten und neue Abenteuer planen.

Bis bald
Los Pezos

19 Februar 2008

Los Pezos on Tour

Wie die Zeit vergeht, schon wieder sind zwei Wochen seit unserem letzten Eintrag vergangen. Das Wetter ist immer noch Top und auch die Lawinensituation mit Mässig bis Gering ungefährlich.
Am Fasnachtswochenende genossen wir mit dem Ehemaligentag am Samstag auf der Marbachegg. Leider habe ich dann den Sonntag mit Kopfschmerzen zu Hause „verplämpelt“. Aber am 9. und 10. Februar wollten wir es krachen lassen. Das Wetter spielte mit und wir reisten am morgen früh auf die Melchseefrutt. Von da ging’s mit den Fellen zügig auf den Rotsandnollen 2700 müM. Auf dem Gipfel trafen wir einen verrückten der ohne Ski und ohne Schneeschuhe direkt von der Stöckalp aufgestiegen war. Er wollte wie wir noch auf das Hanghorn. Um zum Hanghorn zu gelangen schnallt man die Ski ohne Felle!! an und fährt ca. 500 Höhenmeter Richtung Schönboden ab. Doch oh Schreck der Wind hat meine zum Trocknen aufgehängten Felle gestohlen. Nach einer Suchaktion und kurzer Kletterei fand ich sie ein Stück weiter unten. Wieder mit der ganzen Ausrüstung stiegen wir Richtung Hanghorn auf. Unterhalb des Gipfels errichteten wir unser Skidepot. Die Felle wurden diesmal sicher eingepackt. Der Verrückte kam uns bereits vom Gipfel her entgegen. Cool wanderte er die Hänge rauf und runter ohne grosse Pause. Respekt! Mit den Steigeisen bestiegen wir über den luftigen Kamm den Gipfel des Hanghorns 2679 müM.

Auf dem luftigen Gipfelgrat des Hanghorns


Nach einer kurzen Pause im Skidepot genossen wir als Erste die jungfräulichen Hänge Richtung Stöckalp. Da der Schnee nicht ganz bis nach Stöckalp reicht, fahren wir über die Strasse nach Turrenbach. Von da muss einer zurücklaufen um das Auto zu holen. Juhui…….. Trotzdem eine tolle Tour.

Ein Hang voller Pulverschnee nur für uns alleine.


Am Sonntag genossen wir zusammen mit Prögu und Käthy die Sonne im Unterland. Mit den Bikes bezwangen wir den Lätten und den Santenberg.
Die ganze folgende Woche planten wir bereits das nächste Abenteuer.
Wieder bei strahlendem Sonnenschein bezwangen wir am Samtstag mit der Musikgesellschaft Sempach den Laucherenstock 2639 müM von der Bannalp aus. Da wir einige unerfahrene in Sachen Skitour dabei hatten, war das Tempo gemächlich. Um so mehr freuten wir uns auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und das Picknick auf dem Gipfel……Das Wetter machte Lust auf mehr. Am Sonntag stiegen wir bei wiederum tollen aber kalten Wetter am Morgen von Realp aus auf den Pizzo Lucendro 2962 müM. Dank des etwas forscheren Tempos hatten wir heute nicht kalt …..Nach dem Aufstieg zum Skidepot geht es noch kurz zu Fuss über den Grat zum Gipfel.

Auf dem Gipfel war einiges los und es chutete wieder einmal heftig. Trotzdem folgte die obligate Fotosession. Es waren sogar Schnupfsprüche anderer Gipfelstürmer zu hören. Auf dem ersten von mir ausgewählten Z’nüniplatz chutete es leider immer noch heftig. So fuhren wir halt noch einwenig weiter ab und erholten uns ein zweites Mal diesmal an der Sonne. Zufrieden genossen wir den Sonntagabend und planen bereits die nächsten Abenteuer. Bei diesen Bedingungen machen Skitouren einfach süchtig.