17 Dezember 2007

Skitour auf die Hächlen

Am 15.12.2007 haben wir unsere diesjährige Skitourensaison eröffnet. Nachdem wir letztes Jahr infolge Schneemangel und Cape Epic nicht dazu kamen, haben wir uns dieses Jahr einige Ziele vorgenommen. Am Samstag stiegen wir von der Hirsegg über die Bodenhütte zur Hächle auf. Das Wetter war traumhaft schön aber kalt. Auf dem Gipfel kam ein heftiger Wind. Da wir einmal sehr früh aufgebrochen sind hatten wir die Pulverschneehänge für uns alleine. jepeee....


Wir mussten uns gegenseitig halten, dass es uns Leichtgewichte nicht vom Gipfel fegte.........



Leider geht jede noch so schöne Abfahrt zu Ende und wir müssen wieder in diese Suppe eintauchen. Aber wir kommen wieder.......

30 Oktober 2007

Die Letzten kriechen ins Ziel...
Alle Anderen am nächsten Morgen aus dem Bett...

Links, rechts, links, rechts. Mein Kopf dreht sich hin und her. Wie an einem Tennismatch. Hopp, hopp, heya, bravo. Heya Ruedi, Gogger, Zöri, Joe, Wali, Benno, und wieder ein anderer Benno, Irma, Stefan, Renate, Andrea, und nochmals eine Andrea, Mire, Dani, Bettina, Claudia, Manuela, René, Nicole, Rita, und und und. War das nicht, ähm, wie heisst sie auch nur? Schau, da rennt sogar, ähm, weisst du, der... Doch wo sind bloss Pez und Bäbu? Der Pacemaker mit der Tafel 4.5 Stunden joggt locker mit einer Traube Läufer an uns vorbei. Immer noch kein Pez und Bäbu in Sicht. Langsam fangen wir trotz Bise an zu schwitzen. Der Besenwagen ist bereits in Sicht. Und rollt im Schritttempo hinter den letzten Läufer her. Haben wir Pez und Bäbu tatsächlich verpasst?

Ja, wir haben sie verpasst. Früher als erwartet traben sie zum Glück später nicht mehr ganz frisch, aber fröhlich ein zweites Mal über die Seebrücke. Wieder in Richtung Verkehrshaus. Und wieder zurück über die Seebrücke. Auf die zweite Schlaufe um die Horwer Halbinsel. Dank unseren Velos können wir mit ihnen einigermassen Schritt halten. Und sie auf der Strecke nochmals anfeuern. Hopp, bravo, super, heya, heya. Gewaltige Leistung, probier es durchzuziehen, Greng ache u seckle, läck bobi, mega stark! Wir motivieren und unterstützen, wo wir nur können. Manchmal ist unsere Motivation zwar eher demotivierend. So zum Beispiel bei Kilometer 35, als wir rufen, es ist nicht mehr weit, hi, hi.

Unsere Marathon-Frischlinge Pez und Bäbu bestehen ihre Feuertaufe mit Bravour. Pez kämpft auf den letzten Kilometern zwar nicht nur mit Muskelschmerzen. Nein, im Schlusssprint überholt er sogar haarscharf den 4-Stunden-Pacemaker mit der ganzen Läufertraube. Auch Bäbu hat zu kämpfen. Weniger mit seiner Hüfte, dafür umso mehr mit den in Horw startenden Walking-Frauen und ihren spitzen Stöcken.

Mit nigelnagelneuen Laufschuhen und seit letzten Juli zwei Stunden Lauftraining an den ersten Marathon. Oder Beginn der Laufkarriere mit bald sechzig Jahren. Eins haben Pez und Bäbu gemeinsam. Beide haben sich nicht freiwillig für den Lucerne Marathon angemeldet. Bäbu haben wir vor einem Jahr die Startliste mit seinem Namen drauf zum Geburtstag geschenkt, ups. Und Pez startete „gezwungenermassen“ für seinen „verletzten“ Bruder Prögu. Die Leistungen von Pez und Bäbu sind darum etwas Besonderes. Nochmals recht herzliche Gratulation an den jung gebliebenen „alten“ Mann und den gstabig gewordenen „jungen“ Mann, der am Morgen nach dem Marathon wie ein „alter“ Mann aus dem Bett kroch...

Die Letzten kriechen ins Ziel. So lautete die Schlagzeile vor einer Woche in der Luzerner Zeitung. War wohl etwas übertrieben. Denn der Letzte joggte mit einem Lachen auf dem Gesicht und unter tosendem Applaus vor dem Besenwagen ins Ziel. Auch Bianca Sissing hatte den Besenwagen im Nacken. Und ich glaube nicht, dass sie auf allen Vieren durchs Ziel kroch. Aufgeschürfte Knie und Hände wären wohl in der Modelbranche nicht unbedingt von Vorteil. Oder haben die Organisatoren deswegen auf den letzten 100 Metern einen blauen Teppich ausgelegt?

22 Oktober 2007

Projekt Marathon in einer Woche

In Luzern findet am 28. Oktober 2007 zum ersten Mal ein Marathon statt. Bereits vor einem Jahr schenkten wir Bäbu die Teilnahme an diesem Event zum Geburtstag. Eigentlich wollten wir ihn ja begleiten bei seinen Strapazen über 42km. Aber nach dem Gigathlon hatten wir die Nase voll vom Laufen.
Bis am Freitagabend mein Bruder Prögu auftaucht und mir seine Marathonnummer in die Hand drückt. Da Haasi Angst hat, sie müsse sonst als nächstes dran glauben, unterstützt sie ihn tatkräftig. Nach mindestens drei Stunden Überzeugungsarbeit der beiden sagte ich zu. Kaum war Prögu zur Tür hinaus, begann die Planung für eine perfekte Marathonwoche….Als Erstes wollte ich gleich mal ein kurzes Footing zum Kopfauslüften machen. Es begann die Suche nach meinen Laufutensilien, welche sicher viel Staub angesetzt hatten. Meine Laufschuhe hatten allerdings keinen drauf, denn wir fanden sie auch nach längerer Suche nicht. Ich habe gar nicht gewusst, wie viele Sachen wir im Keller und Estrich noch aufbewahren. Nur keine Laufschuhe waren da zu finden.
Nach einigen Nachforschungen wurde der letzte Gebrauch festgestellt. Es war im Juli am Gigathlon von Truttmann nach Leukerbad. Vermutlich liegen meine Laufschuhe noch in der Wohnung von Leukerbad oder sie wurden ein Opfer unseres Chaosbusses im weiteren Verlauf des Wettkampfes.
Am Samstagmorgen mussten wir dringend nach Sempach zum PAKA, von dort habe ich meine alten Laufschuhe vor noch nicht so langer Zeit erstanden. Leider war das Selbe Modell nicht vorrätig und so musste ich auf ein anderes Modell ausweichen. Bereits an der Kasse fragte mich die Verkäuferin ganz beiläufig ob ich auch in Luzern teilnehme. Nach einigem Zögern gab ich alles zu. Ich musste also noch einmal auf die neuen Sohlen stehen. Der Chef wurde zur Kontrolle geholt, ob das auch wirklich passe? Nach einigem Kopfschütteln und Lächeln auf den Stockzähnen ( der hat doch eine Meise und kommt noch zünftig auf die Welt) bekam ich die Schuhe doch noch.
Am Nachmittag wurden dann die Schuhe zum Ersten mal eingesetzt. Nach einer Stunde und ca. 8 km waren die Schmerzen noch erträglich. Auch am Sonntag konnte ich mein Lauftraining auf unserer kleinen Runde ohne grössere Strapazen bestreiten. Da ich aber weiss dass ein Marathon ziemlich genau sechsmal so lang ist, bereite ich mich auf keinen Kindergeburtstag vor. Die weitere Wochenplanung sieht folgendermassen aus.
Am Montagabend werde ich noch einmal die kleine Runde in Angriff nehmen. Am Dienstag ist Regeneration angesagt, denn am Mittwoch werde ich im SPZ in Nottwil einen Laktatstufentest absolvieren. Auch Viktor überlässt nichts dem Zufall. So weiss ich genau, was ich ab Donnerstag bis Samstag noch trainieren muss hihihihi.
Zur Taktik am Marathon habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Möglichst schnell los, um allen Gegnern und vor allem Bäbu zu imponieren. Hinter der ersten Hecke verstecken und warten, bis sie die zweite Runde vorbei kommen und dann mit neuer Frische zum Schlussspurt ansetzen.
So, nun muss ich Schlussmachen, denn ich muss noch eine Runde laufen.

Bis bald euer
Marathonpez

17 Oktober 2007

Surenenpass 14.10.07





La Kuka und Los Pezos bezwingen den Surenenpass

Das war das erste und letzte Mal, wo ich den Surenenpass mit dem Bike überquert habe... Dieser Satz von Käthy wurde sogar auf Video festgehalten. Und erinnert sie im nächsten Jahr an die ausgestandenen Strapazen. Doch wir vermuten eins. Der Mythos Surenenpass lässt auch Käthy nicht mehr los. Und sie wird diesen wunderschönen Pass ein zweites Mal mit dem Bike bezwingen.

Eins ist klar. Der Surenenpass ist keine Sissitour. Und ganz sicher nichts für Weicheier. In Stans wird gestartet. Es gibt zwei Varianten. Man fährt zuerst über Seelisberg und den Weg der Schweiz nach Seedorf, dann über den Surenen und wieder runter nach Engelberg und zurück nach Stans. Oder man fährt über Engelberg und den Surenen runter nach Attinghausen oder Seedorf und dann wieder rauf über den Weg der Schweiz nach Seelisberg und zurück „mit Buochser Gefühlen“ nach Stans. Beide Varianten sind knüppelhart. Auch die Stufen vom Weg der Schweiz sind exakt die gleichen. Der Chnöischlotteri ist garantiert.




Vor ein paar Jahren erzählte uns eine Aelplerin vom Gitschenental (oder wars doch ein „er“), dass hier die Biker nie ein zweites Mal vorbeikommen. Da sind wir die grosse Ausnahme. Wir freuen uns jedes Jahr wieder auf diese Herausforderung. Und es ist jedes Jahr wieder eine Herausforderung. Und bleibt eine „Tagestour“.

Käthy und Prögu haben ihre Feuertaufe mit Bravour bestanden. Sie kämpften wie wir diesmal einmal nicht mit Skorpionen, sondern mit der eisigen Kälte am Morgen, mit den steinigen und steilen Aufstiegen und mit den verblockten Singletrails während der Abfahrt. Oder besser gesagt während dem Abmarsch. Der Weg der Schweiz war am Schluss nur noch das Dessert nach dem Dessert. Mit dem wir uns vor dem letzten Aufstieg nochmals stärkten.




Landschaftlich ist die Tour kaum zu übertreffen. Berge, Felsen, Gletscher, Wasserfälle, Seen, bunte Wälder und eine mega Aussicht auf dem Surenenpass. Das ist ein Mythos. Und jedes Jahr wieder ein Highlight für uns. Vielleicht ab jetzt auch für La Kuka?

Einmal ist keinmal, gäu Käthy!!!

15 Oktober 2007

Rund um den Pilatus


Was gibt es schöneres als dem herbstlichen Nebel im Unterland zu entkommen. Wir starteten am Morgen früh im kalten Sursee. Via Emmenuferweg gelangten wir nach Entlebuch. Leider war auch hier alles neblig. Gemäss unseren Eltern in Entlebuch, welche wir bei einem kurzen Zwischenhalt trafen, ist auf dem Meteobild auch die Rigi noch im Nebel....sch... Trotzdem machten wir uns auf den Weg Richtung Risetenalp. Bis Fräkmünt teilten wir die Wege mit vielen Wanderer die auch die Sonne vergebens suchten. Weiter gings über den Renggpass nach Alpnach. Kaum erreichten wir Obwalden kam die Sonne hervor und die farbigen Herbstwälder waren toll.




Nach einem kurzen Stopp in der Lüdholzmatt bei einem Fuistbrot und Cola bezwangen wir die Steigung Richtung Entlebuch über den Polenweg. Haasi musste zwar zwischendurch einen Halt einlegen. Trotzdem kamen wir zügig voran. Zu Hause angekommen waren wir doch recht müde aber glücklich über eine tolle Tour an der Sonne.


Tourdaten: 118 km, 3500 HM

Tourzeit: den ganzen Tag bis es dunkel wird hihihih

27 September 2007

Haasi und Bäbu

Am Nationalparkbikemarathon freut sich Bäbu, dass er mit der Tochter Haasi an einem Bikerennen mithalten kann. Natürlich diese keck und munter lässt den Bäbu auf der Zielgerade am Seil herunter. Ein paar Wochen später treffen die tollen Erinnerungsfotos von der Strecke ein. Ein Mitkonkurrent wurde extra noch weggewiesen um ein tolles Familienfoto für die Wand im Treppenhaus zu erhalten.

Ach oh Schreck.....


Ein Bäbu braucht halt Nerven aus Stahl.

26 September 2007

Ironbike Einsiedeln

Los Pezos am Iron Bike Race Einsiedeln

Happy Birthday to you... Am Samstag Morgen weckten mich einmal ganz andere Töne aus dem Schlaf. Sonst tönt es jeden Morgen immer lauter und schneller „tüt tüt tüt“. Der Wecker bekommt dann eins auf den „Grend“. Pez natürlich nicht. Seinen Gesang habe ich bis zum Schluss genossen!

Der Samstag gehörte dann ganz und gar mir. Am Morgen unternahmen wir zusammen mit Käthy eine kleine Biketour über den Lätten. Die Sonne lachte vom stahlblauen Himmel. Wir erfreuten uns an den farbigen Blätter der Bäume, dem saftigen Grün der Wiesen und den sommerlichen Temperaturen. Die technische Abfahrt vom Lätten war zwar gespickt mit Dornen. Dafür war der Weg furztrocken! Und nach dieser Tour musste ich mein Bike nicht einmal selber waschen und wieder auf Vordermann bringen! Schade, ich könnte jeden Tag Geburtstag feiern.

Und dann gings los in unsere kleinen Ferien nach Einsiedeln ans Iron Bike Race. Dieses Rennen ist seit 6 Jahren der krönende Abschluss unserer Bikesaison. Wir flanierten an den Ständen der Bikehersteller und bestaunten die neusten Bikes. Um 17.00 Uhr hatten wir Kohldampf. Also nahmen wir den Apéro an der Pastaparty im Festzelt. Leider hatten wir zwei Stunden später noch immer keinen grossen Hunger. So fiel dann halt das geplante Geburtstagsessen etwas weniger üppig aus als geplant. Zum Glück hatte das Dessert aber noch prima Platz. Pez bestellte einen Coupe Nesselrode, ich die Spezialität von Einsiedeln. Das sind eine Art Biber und heissen „Schafböcke“. Ich habe dummerweise „Geissböcke“ bestellt, sehr zum Vergnügen der Serviertochter.

Am Sonntag Morgen war unser Start erst um 9.10 Uhr in der letzten Gruppe von vier. Zum ersten Mal starteten wir zusammen in der Kategorie Sie+Er. Darum konnten wir regelrecht ausschlafen und das grosse Frühstücksbuffet im Hotel „Drei Könige“ in vollen Zügen geniessen.

Nach dem Startschuss war dann mein Wohlfühlwochenende aprupt zu Ende. Ab den ersten paar Metern ging es hektisch zu und her. Und in der ersten Steigung schnaufte und dampfte ich schon wie eine alte Lokomotive. Nicht aber Pez. Seine Kraft und Ausdauer ist wirklich unglaublich. So habe ich ihn dann auch sofort eingespannt. Zwar nicht wortwörtlich vors Velo. Aber er hatte alle Hände voll zu tun. In der einzigen flachen Passage gab er mir Windschatten. An den Verpflegungsposten füllte er mein persönliches Bidon. Er motivierte und trampte zwischendurch sogar für zwei. Seine obligaten Pinkelpausen konnte er diesmal ganz in Ruhe machen. Und auf dem Erinnerungsfoto lacht er wie ein Maienkäfer. Denn ich habe vor ihm fast den Fotografen über den Haufen gefahren. Aber äbe Pez, die neue Brille kann ich erst am Donnerstag abholen!

Die Kategorie Sie+Er wurde in zwei Startblöcke aufgeteilt. Der Startblock mit den grünen Startnummern. Und der letzte Startblock mit den blauen Startnummern. Wir als „alte Iron-Bike-Hasen“ mussten im zweiten Startlock starten. Im Ziel freuten wir uns über den 6. Rang in der Kategorie Sie+Er. Und noch mehr über den 1. Rang in der Kategorie Sie+Er der blauen Startnummern!

10 Minuten haben wir aufs Podest verloren. Für die Profis eine Welt. Für uns die kleine Schweiz.

07 August 2007

LA KUKA & BÄBU am 24h-Rennen oder getauschte Rollen

Am letzten Wochenende fand in Schötz das 24h-Rennvelorennen statt. Los Pezos war auch dabei, diesmal hinter der Kulisse. Zusammen mit Judy halfen wir dem Team „La Kuka & Bäbu“ während dem Rennen. La Kuka (Käthy und Prögu) haben uns während der Bike-Transalp im Jahr 2005 mit dem Wohnmobil über die Alpen bis ans Meer begleitet. Bäbu und Coach betreuten uns während dem Gigathlon quer durch die Schweiz.



Am Samstag um 16.00 Uhr chlöpfte es. Die Zuschauer klatschten und johlten. Der Start zum 24h-Rennen war erfolgt. Von der ersten Runde an war das Tempo der Spitzenfahrer unwahrscheinlich hoch. Von 20 gestarteten Mixed Teams konnten nur zwei Teams das Tempo nach dem Start in der Spitzengruppe mitfahren. Unsere Fahrer Käthy, Prögu und Bäbu liessen sich aber nicht abschütteln. Mit einem anderen Team hatten sie darum schon bald eine Runde Vorsprung auf alle anderen 18 Teams. In der Nacht konnte dann aber das „Killer-Team“ mit dem späteren erstplatzierten Herrenteam wieder eine Runde gutmachen. 3 Teams mit einer Runde Vorsprung. 3 Podestplätze. Das konnte ja noch spannend werden.





Spannend wurde es dann auch. So wurde es wieder langsam hell. Schon bald war die sehr kalte Nacht vergessen und wir schwitzten wieder an der prallen Sonne. Das Tempo blieb die ganze Nacht und bis am Morgen sehr hoch. Gegen Ende des Rennens drehten die Spitzenfahrer aber noch einmal auf und flitzten mit fast 50 km/h über den Asphalt. Im Schlusssprint waren die drei Mixed-Teams noch immer hautnah beisammen. Innerhalb einer Sekunde brausten sie dann über die Ziellinie. Prögu erreichte das Ziel haarscharf hinter dem Team Achermann und vor dem Team Killer. Wow. La Kuka & Bäbu auf dem 2. Schlussrang! Bombastisch!



Zu dieser grandiosen Leistung gratulieren wir dem Team „La Kuka & Bäbu“ herzlich. Ihr habt gekämpft wie die Löwen, getrampt wie die Ochsen und gefressen wie die Bären (oder wie die Supporter, denen gings nämlich viel zu gut!).



Danken möchten wir auch den zahlreichen Besuchern. Sie brachten nicht nur Kuchen für die Supporter, gute Ratschläge für die Fahrer, nein, sondern auch jede Menge Abwechslung!

Los Pezos und Judy

02 August 2007

Gigathlon 2007

Wir haben es geschafft. Dank unseren tollen Supportern haben wir die Woche überstanden. Es war ein tolles Erlebnis mit vielen neuen und bekannten Gesichter.



Am ersten Tag war die Welt noch in Ordnung.

Das Wetter an den ersten drei Tagen hat an unseren Kräften gezehrt. Trotzdem lief es vorallem auf den Rennrad- und Bikestrecken gut. Beim Schwimmen und Laufen schlugen wir uns halt so durch.

Die nächsten vier Tage standen dann im Zeichen verschiedener Wewechen! Jeder hatte so mit seinen Problemen zu kämpfen. Magenprobleme, geschwollene Beine, dünnen Nerven, Blasen usw. waren unsere ständigen Begleiter. Trotzdem zogen wir den Gigathlon durch und erreichten das Ziel in Bern müde aber glücklich.


22 Mai 2007

Cape Epic 2007

Es ist auch schon wieder ein Monat her seit wir aus Südafrika zurück in die Schweiz reisten. Aber die Erinnerungen an ein wunderschönes Land und freundliche Leute wird uns immer in Erinnerung bleiben.
Mitte März reisten wir eine Woche der Küste von Südafrika entlang von Port Elizabeth nach Knysna. Die Landschaft und die verschiedenen Tiere waren eindrücklich.



Vom Startort Knysna ging es über 8 Etappen mit Total 886km nach Laurendsford bei Stellenbosch. Mit dem Rennverlauf waren wir zufrieden. Nach anfänglichem Materialpech ( mehrere Platten durch Dornen) wechselten wir auf Schlauchlosreifen. Wir konnten uns von Etappe zu Etappe steigern. Leider kam Haasi in der Zweitletzten Etappe beim Kampf um Platz acht dem Boden zu nahe und erlitt eine Oberschenkelprellung. Trotz blauschwarzem Oberschenkel verteidigten wir unseren 9. Schlussrang.


Wir blieben noch zwei weitere Wochen und genossen das schöne warme Wetter.

Zum Biken waren wir noch zu müde, darum zog es uns zu Fuss in die Berge.

Zu Hause angekommen waren wir überrascht von den vielen Gratulationen. Es gibt noch heute viel zu erzählen aber das nächste Abenteuer steht vor der Tür.

05 März 2007

Frühling am Sempachersee


Die Zeit läuft und läuft. In 12 Tagen reisen wir bereits nach Südafrika. Langsam beginnt der Stress mit dem Packen. Was benötige ich alles? Wie warm oder kalt wird es? Brauche ich dies oder doch eher das...? Auch das Training darf nicht zu kurz kommen! Da der diesjährige Winter viel zu warm war, hatten wir ideale Bedingungen zum Biken.




















Auch am letzten Wochenende nutzten wir das warme Wetter und genossen unsere Hausrunde um den See.








Der Anstieg von Buttisholz in Richtung Bluemberg macht bei solchem Wetter doppelt Spass.








So alleine auf den Trails waren wir aber nicht immer. In Oberkirch gerieten wir in eine Völkerwanderung. Tausende wollten am Tag der offenen Tür den neuen Golfplatz sehen. So können wir noch einen Teil der Ausfahrt als Techniktraining abbuchen.








15 Januar 2007

Gran Canaria 2007-01-08

Da wir bereits im März unseren ersten Einsatz am Cape Epic in Südafrika haben, ging es über Weihnachten an die Wärme. Wir packten unsere Rennräder in die neuen, riesigen Koffern und flogen nach Gran Canaria. Auf der Insel fanden wir traumhafte Bedingungen vor.






Die Insel ist rund und steigt in der Mitte kegelförmig bis auf 1950 müM. an. Mit dem Rennvelo hatten wir zwei Möglichkeiten. Entweder konnten wir steil bergauf fahren. Oder wir konnten sehr steil bergauf fahren. Zum Glück gings auf unzähligen Serpentinen immer wieder kurvenreich hinunter. Die Ringstrasse an der Küste rund um die Insel ist stark von Autos und Lastwagen befahren und zudem auch alles andere als flach. Darum mieden wir diese Strasse wenn immer möglich. Wir tobten uns lieber im Innern der Insel auf unzähligen Strassen bergauf und bergab bis zum Sonnenuntergang aus.




In der Schweiz gibt es 3000er und 4000er Berge. In Gran Canaria gibt es „nur“ einen 2000er Berg.
Wunderschöne Täler, Felsen in allen Farben und traumhafte Passstrassen hat diese Insel zu bieten.




Die Abfahrten lassen jedes Gümmelerherz höher schlagen. Auf gutem Teer geht es kurvig dem Meer entgegen.
Am Abend wurden wir im Hotel mit lokalen Deftigkeiten verwöhnt. Unsere Herberge war früher eine Kamelstation. Heute braucht man mit Halbpenison am Abend einen starken Rossmagen!!! Aber nach einem achtstündigen Training isst man alles, was sich nicht mehr bewegt!!! Die anderen Gäste kamen nur einmal und dann nie wieder zum z’Nacht. Sie waren wohl für diese Küche einfach zu wenig hungrig.
Es war eine tolle Erfahrung, während Weihnachten und Silvester der Kälte und dem „Schnee“ zu entfliehen und zu trainieren. Da in der Schweiz immer noch akuter Schneemangel herrscht, haben wir auch auf den Brettern nichts verpasst.