05 Juni 2008

Trans Germany - 7 Tage Nonstop quer durch Deutschland

Am letzten Freitag-Nachmittag begannen unsere "Ferien" und am letzten Sonntag, 1. Juni starteten wir ins erste Abenteuer. Trans Germany, 7 Etappen, 657 km und 15259 Höhenmeter im Nonstop.
Auf der ersten Etappe waren die ersten 29.8 km neutralisiert, das heisst die Zeit zählte erst nach der neutralisierten Strecke. Gemütlich sind neutralisierte Strecken nicht, denn Cracks ballern los, auch wenn die Zeit noch nicht zählt und niemand weiss so recht wieso! Mit Rang acht nach dem ersten Tag waren wir gut im Rennen und zufrieden bezogen wir unser Camp. Im Camp schlafen die VW-Käfer-Piloten, während die Formel 1-Piloten, gut betreut, in Hotels übernachten. Und das "Härteste" des Tage folgte dann auch in der Nacht, das Schlafen auf dem harten Turnhallenboden.
Am 2. Tag folgte dann bereits Higlight Nr. 1. Im Spurt schlugen wir Zwillingscraft2, zwei Profis. Wir hatten unser erstes "Höch".

Haasi und Pez in Aktion

Die 3. Etappe verlief dann wieder normal. Am 4. Tage hatten wir einiges vor. Die Strecke von 120 km und 2502 Höhenmetern war auf uns zugeschnitten. Schliesslich haben wir 24-Stunden-Rennerfahrung. Wir legten mit einem Schnellstart los, konnten mit der Spitzengruppe mithalten, dann folgte die"Attacke" und schlussendlich konnten wir bis zum Schluss, wenn auch in der roten Zone und "ganz blau", das hohe Tempo durchhalten und eroberten so mit dem 3. Rang den ersten Podestplatz. Dieser Podesplatz war in unserem Camp die Sensation und wir wurden mit Gratulationen überfüllt.




Vor dem Start - klemmt da nicht etwas


Am heutigen 5. Tag meinte Haasi, die Luft sei draussen. Vor dem Start klemmten beim Einfahren dann auch noch die Klickpedalen und Haasi demonstrierte vor allen, wie man gekonnt "stürzt". Im Gegensatz zu Pez hatte sie während des Rennens noch keinen Sturz. Schürfungen haben wir nun aber beide.

Heute war, nachdem die Beine von den gestrigen Strapazen immer noch leer waren, Teamarbeit gefragt. Auf den Downhill-Strecken holte Haasi darum mit halsbrecherischen Abfahrten die Luft wieder rein, so dass sie prompt gefragt wurde ob sie sonst "Downhillerin" sei . Und auf den nicht so steilen und flachen Strecken zog umgekehrt Pez Haasi im Windschatten mit.

Mit dem 6. Gesamtrang nach 5 Etappen sind wir heute sogar (zu unserer Ueberraschung) einen Rang nach vorne gerutscht..

Morgen starten wir zur 6. Etappe, nach einer weiteren Nacht im Camp. Auf der Strecke füllen wir unsere Getränkeflaschen an den Verpflegungsposten wieder selber auf und werden dann in kräftezehrenden Aufholjagden wieder zu den Profis und Cracks (die von Betreuern versorgt werden) aufzuschliessen versuchen. Am Samstag steht dann die 7. und letzte Etappe auf dem Programm.

bis bald los pezos

Trans Germany Internet-Seite: www.bike-transgermany.de/










9 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Herzliche Gratulation , ganz tolle Leistung nun wünschen wir euch paar geruhsamere Tage bis zum nächsten Start. Pflegt eure Schürfungen und schweren Beine und geniesst ein bisschen Ferien.
Macheds guet Mami und Papi

Anonym hat gesagt…

Von der ersten bis zur letzten Etappe ... alles mega ... Herzliche Gratulation. Bäbu.

Anonym hat gesagt…

Herzliche Gratulation ihr beiden.
Einfach toll, was ihr da wieder geschafft habt. Ich wünsche euch gute Erholung, hebet's guet ond of Wederluege! Judy

Anonym hat gesagt…

Los Pezos, dieser Name wird langsam aber sicher für jedermann und -frau ein Begriff. Sogar die Profis bekommen ein flaues Gefühl im Magen, wenn sie diesen Namen auf einer Startliste sehen: wieder zwei Gegner mehr. Gratulation zu eurer genialen Leistung und geniesst die Zeit beim Umherreisen mit dem coolen VW-Bus. Käthy

Anonym hat gesagt…

Hey super, ich bestaune eure Leistung!!!
Wünsch euch noch eine gute Erholung.
Gruss Alex

Anonym hat gesagt…

Los Pezos grüsst vom Wolfgangsee im Salzkammergut. Vielen Dank an Bäbu für den wahnsinnig origninellen Zwischenbericht vom Trans Germany. Haben jetzt Muskelkater vom Lachen. Kommen beim Transalp wieder darauf zurück. Das heisst schon bald...

Pez und Haasi

Anonym hat gesagt…

Ein kurzer Anruf...kannst du nicht ... nur kurz ... Natürlich kann ich. Schliesslich kenne ich die Los Pezos von Kindsbeinen an und weiss so etwa wie es an Bikerennen zu und her geht. Aber kurz lag nicht drin. Ueber das Trans Germany schreibst du nicht jeden Tag und etwas Fantasie und Action gehört einfach auch dazu. Und das alles mit verstecktem Na..eh..nun bin ich schon wieder zu lang...(ich schreib mal ein Buch, natürlich unter dem Pseudonym "Los Pezos", das wird sicher ein Erfolg. Gruss Bäbu.

Anonym hat gesagt…

Hey wie das spannend ist euer Blog zu lesen, in Gedanken bin ich viel bei euch. Habe schon Kommentare geschrieben, weiss aber nicht warum sie nicht ankommen, probiere nochmal!!!!!
Von Herzen wünsche ich euch eine unvergessliche Auszeit und grüsse ganz lieb
Maria am Napf

Anonym hat gesagt…

Kalt lief es mir den Rücken hinunter, als ich euren Bericht gelesen habe. Die Endofinausschüttungen sind bestimmt nicht mehr messbar oder es "vertätscht" das Messgerät.
Alles Gute und Liebe Grüsse vom Kuhland, Judith