Die erste Nacht im Max (Bus) war toll aber etwas gar kurz. Mit Nutellabrot ge-stärkt standen wir um 7.00 Uhr im Startblock A, mit lauter Cracks mit muskulö-sen Wädli, Sixpackbäuchen und windschlüpfrigen Renndressen. Aber uns hat niemand erkannt, denn gemäss Startnummern waren wir Österreicher. Hihih
Das Renngeschehen ist schnell erzählt, am Anfang horrend schnell, dann exor-bitant steil, die Abfahrten und das Panorama genial, das Wetter toll. Die Zweite Hälfte des Marathons litt ich wie selten zuvor. Das Anfangstempo und die Auf-fahrt zollten ihren Tribut. Meine Beine waren leer. Aber das neue Harttail Ra-zorblade braucht auch in den Abfahrten etwas „Speuz im Födle“. Trotzdem schaffte ich es ins Ziel in Riva. Im Ziel empfing mich bereits Bäbu. Scheisse jetzt war er sogar schneller..... ? Am Rennen konnte man sich unterwegs entschei-den, ob man Piccolo, Grande oder Extrema fahren will. So entschied sich Klaus in einer schwachen Minute für das Piccola. Obwohl nach Aussagen von ihm das Piccola(o) eher ein Es Bass sei! 55km und 1700 HM sind nicht zu unterschätzen das ist wahr. Trotzdem reute es ihn nachher grausam, dass er für das gleiche Startgeld nur die Hälfte Trails und Verpflegung bekam. Auch auf Haasi mussten wir nicht lange warten. Mit dem obligaten Lächeln schoss sie über die Ziellinie. Scheinbar locker meisterte sie die Ronda Extrema, da wäre die Minute die fehlte um unter 7h zu fahren noch drin gewesen, Nach austauschen von allen Räuber-geschichten des Tages, wendeten wir uns dem Duschen und Bikewaschen zu. Mit riesigen und feinen Pizzas mit allem drum und dran liessen wir den Abend ausklingen.
Am Sonntag konnten wir es nicht lassen und unternahmen eine erste Tour mit dem Bike auf den Cima Caset. Steile Anstiege, tolle Trails und noch einige Schneeresten prägten diese Tour.
auf dem Gipfel
Bäbu in Aktion
Haasi im Zelt am neuen ameisenfreien Standort
Leider hiess es für mich dann Abschied nehmen. Nach einer Shoppingtour und einem feinem Mittagessen führten mich alle an den Bahnhof in Rovereto. Im vergleich zur achtstündigen Zugfahrt nach Sursee war der Marathon ein Zucker-schlecken. Das Big Mammas im Sitz neben mir bei 40° im Abteil ihr Sandwich verzehrten war nur das kleinste Übel. Aber auch das habe ich Überlebt
Im Moment sitze ich wieder im Büro und überlege wo wohl Bäbu und Haasi ge-rade unterwegs sind. Immer wieder träume ich vom Ende Mai, dann erlöst mich Haasi und holt mich zu Hause ab.
Pez
weitere Fotos:
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| Gardasee 2008 |


2 Kommentare:
Herzliche Gratulation für die tolle Leistung am Rennen! Mega.
Käthy
Hallo Los Pezos und Bäbu. Gratuliere herzlich zum "step one" von eurem Mammut-Programm an Marathon-Rennen... Cooler Bericht Pez! Freue mich jetzt schon auf eure weiteren "News from around the world". Gruss, Dani S.
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