Nach dem Seppitag mit Brücke mit verschiedenen Touren um die Rigi und auf den Lätten trainierten wir Kraft an der Zügleten von Judith und Hügi. chrampf und stöhn. Einige arbeiteten aber mehr auf Abbruch. Am Karfreitag schüttelten wir unsere müden Glieder im Sprudelbad in Schinznach so richtig durch. Wir waren am Abend ordentlich Müde um im Car nach Senegalia zu Schlafen. Während einer Woche trainierten wir bei jeglichem Wetter mit dem VC Sursee und LLV Flüss zusammen. Schon bald bahnte sich eine Sensation an. Sihe folgender Bericht von Haasi. Ich denke die Gruppe 4 hat ein schweres Erbe und muss ihr Leadertrikot im nächsten Jahr hart verteidigen.

Los Pezos im Trainingslager auf den Spuren von Messner, Horn und Binsack
Kalter Wind, Regen und Schnee peitscht uns in Gesicht. Die Finger sind klamm. In jedem Schlagloch schlägt es uns den Lenker aus den Händen. Die Füsse fühlen sich an wie Eispflöcke. Die Blicke sind stur auf das Hinterrad des Vorderen gerichtet. Die Gedanken sind schon bei der warmen Dusche. Zum Glück wissen wir noch nicht, dass kein warmes Wasser mehr vorhanden ist. Pinkelpause. Vergeblich suchen die Männer in der Hose. Zur Aufheiterung der Frauen.
Sieben Tage mit dem Rennvelo in den Marken. Die Marke wird in der Gruppe 4 vom 1. Tag an auf 1000 km angesetzt. Wir fahren jeden Tag. Bei Regen, Schnee, Wind, Wolken und sogar auch mal Sonne. Auf die Schuhüberzüge verzichten wir aber bis am Schluss nicht. Und nur ein Mutiger lässt für kurze Zeit seine Armlinge und Beinlinge herunter. Und das nicht öpe wegen den Frauen, nein, er will ganz einfach nicht verschwitzt im Restaurant ankommen. Was im darum auch sehr gut gelingt, brrr. Am Mittag stärken wir uns immer mit Pasta Pomodoro. Und alle Ehefrauen zuhause bekommen den guten Rat, eine Woche lang keine Tomatenspaghetti zu kochen, wenn sie nicht einen Ehekrach provozieren wollen.
Habt ihr gewusst, dass wenn es am Boden bläterlet, der Regen sehr stark ist. Am Schärme staunen wir über die vielen hundert Bläterli auf den Bächen, die über die Strasse laufen. Ist eine Weiterfahrt realistisch? Die Bläterli verschwinden und wir kämpfen uns weiter eine Passstrasse hoch. Zuoberst auf dem Pass hört es endlich auf zu regnen. Nussgrosse Hagelstücke prasseln auf uns nieder. Weit und breit kein Unterschlupf in Sicht. Päng. Zum Glück haben wir einen Helm auf. Autsch. Und trotzdem. Vom Hagel werden wir wenigstens nicht nass. Am Abend haben wir heute keine Erfrierungen im Gesicht. Dafür einen grossen Hagelschaden.
Unser Leadertrikot im Kilometerfressen verteidigen wir bis am Schluss. Das am Abend am Buffet übrigens auch. Am Donnerstag-Abend stossen wir auf unser gelungenes Trainingslager an. Und freuen uns auf die letzte Etappe. Uns fehlen noch 80 km bis zur 1000 km-Marke. Leider regnet es am Freitag wieder aus Kübeln. Und diesmal sogar quer. So feiern wir halt das Leadertrikot. Denn die Gruppen 7, 6 und 5 nehmen sogar das Taxi in die Stadt.
Ich sehe schon die Schlagzeile. Sensation im Trainingslager in Senigallia. Gruppe 4 im Leadertrikot. Und die Renngruppe ist unter „DNF“ aufgeführt.
Das Trainingslager lassen wir bei einem feinen Zmorge bei Judith und Hügi in Buttisholz ausklingen. Und legen erst einmal die Beine hoch. Ganz im Gegensatz zur Renngruppe. Die müssen natürlich noch die fehlenden 70 km nachradeln.
Kalter Wind, Regen und Schnee peitscht uns in Gesicht. Die Finger sind klamm. In jedem Schlagloch schlägt es uns den Lenker aus den Händen. Die Füsse fühlen sich an wie Eispflöcke. Die Blicke sind stur auf das Hinterrad des Vorderen gerichtet. Die Gedanken sind schon bei der warmen Dusche. Zum Glück wissen wir noch nicht, dass kein warmes Wasser mehr vorhanden ist. Pinkelpause. Vergeblich suchen die Männer in der Hose. Zur Aufheiterung der Frauen.
Sieben Tage mit dem Rennvelo in den Marken. Die Marke wird in der Gruppe 4 vom 1. Tag an auf 1000 km angesetzt. Wir fahren jeden Tag. Bei Regen, Schnee, Wind, Wolken und sogar auch mal Sonne. Auf die Schuhüberzüge verzichten wir aber bis am Schluss nicht. Und nur ein Mutiger lässt für kurze Zeit seine Armlinge und Beinlinge herunter. Und das nicht öpe wegen den Frauen, nein, er will ganz einfach nicht verschwitzt im Restaurant ankommen. Was im darum auch sehr gut gelingt, brrr. Am Mittag stärken wir uns immer mit Pasta Pomodoro. Und alle Ehefrauen zuhause bekommen den guten Rat, eine Woche lang keine Tomatenspaghetti zu kochen, wenn sie nicht einen Ehekrach provozieren wollen.
Habt ihr gewusst, dass wenn es am Boden bläterlet, der Regen sehr stark ist. Am Schärme staunen wir über die vielen hundert Bläterli auf den Bächen, die über die Strasse laufen. Ist eine Weiterfahrt realistisch? Die Bläterli verschwinden und wir kämpfen uns weiter eine Passstrasse hoch. Zuoberst auf dem Pass hört es endlich auf zu regnen. Nussgrosse Hagelstücke prasseln auf uns nieder. Weit und breit kein Unterschlupf in Sicht. Päng. Zum Glück haben wir einen Helm auf. Autsch. Und trotzdem. Vom Hagel werden wir wenigstens nicht nass. Am Abend haben wir heute keine Erfrierungen im Gesicht. Dafür einen grossen Hagelschaden.
Unser Leadertrikot im Kilometerfressen verteidigen wir bis am Schluss. Das am Abend am Buffet übrigens auch. Am Donnerstag-Abend stossen wir auf unser gelungenes Trainingslager an. Und freuen uns auf die letzte Etappe. Uns fehlen noch 80 km bis zur 1000 km-Marke. Leider regnet es am Freitag wieder aus Kübeln. Und diesmal sogar quer. So feiern wir halt das Leadertrikot. Denn die Gruppen 7, 6 und 5 nehmen sogar das Taxi in die Stadt.
Ich sehe schon die Schlagzeile. Sensation im Trainingslager in Senigallia. Gruppe 4 im Leadertrikot. Und die Renngruppe ist unter „DNF“ aufgeführt.
Das Trainingslager lassen wir bei einem feinen Zmorge bei Judith und Hügi in Buttisholz ausklingen. Und legen erst einmal die Beine hoch. Ganz im Gegensatz zur Renngruppe. Die müssen natürlich noch die fehlenden 70 km nachradeln.

1 Kommentar:
Hi, hi, hi... Beim Lesen dieses Berichtes fühle ich mich zurückversetzt nach Senigallia. Gerade wegen des kalten und regnerischen Wetters verbrachten wir eine erlebnisreiche, witzige, aufregende Woche auf dem Velosattel. Wenn die Verteidigung des Leader-Tricots manchmal auch ziemlich hart war, es hat sich gelohnt. Und sowieso: Nicole und ich trainierten ja schliesslich im Tessin auch bei strömendem Regen und waren somit abgehärtet :-)))
Käthy
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