Wie die Zeit vergeht, schon wieder sind zwei Wochen seit unserem letzten Eintrag vergangen. Das Wetter ist immer noch Top und auch die Lawinensituation mit Mässig bis Gering ungefährlich.
Am Fasnachtswochenende genossen wir mit dem Ehemaligentag am Samstag auf der Marbachegg. Leider habe ich dann den Sonntag mit Kopfschmerzen zu Hause „verplämpelt“. Aber am 9. und 10. Februar wollten wir es krachen lassen. Das Wetter spielte mit und wir reisten am morgen früh auf die Melchseefrutt. Von da ging’s mit den Fellen zügig auf den Rotsandnollen 2700 müM. Auf dem Gipfel trafen wir einen verrückten der ohne Ski und ohne Schneeschuhe direkt von der Stöckalp aufgestiegen war. Er wollte wie wir noch auf das Hanghorn. Um zum Hanghorn zu gelangen schnallt man die Ski ohne Felle!! an und fährt ca. 500 Höhenmeter Richtung Schönboden ab. Doch oh Schreck der Wind hat meine zum Trocknen aufgehängten Felle gestohlen. Nach einer Suchaktion und kurzer Kletterei fand ich sie ein Stück weiter unten. Wieder mit der ganzen Ausrüstung stiegen wir Richtung Hanghorn auf. Unterhalb des Gipfels errichteten wir unser Skidepot. Die Felle wurden diesmal sicher eingepackt. Der Verrückte kam uns bereits vom Gipfel her entgegen. Cool wanderte er die Hänge rauf und runter ohne grosse Pause. Respekt! Mit den Steigeisen bestiegen wir über den luftigen Kamm den Gipfel des Hanghorns 2679 müM.
Auf dem luftigen Gipfelgrat des Hanghorns
Ein Hang voller Pulverschnee nur für uns alleine.
Die ganze folgende Woche planten wir bereits das nächste Abenteuer.
Wieder bei strahlendem Sonnenschein bezwangen wir am Samtstag mit der Musikgesellschaft Sempach den Laucherenstock 2639 müM von der Bannalp aus. Da wir einige unerfahrene in Sachen Skitour dabei hatten, war das Tempo gemächlich. Um so mehr freuten wir uns auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und das Picknick auf dem Gipfel……Das Wetter machte Lust auf mehr. Am Sonntag stiegen wir bei wiederum tollen aber kalten Wetter am Morgen von Realp aus auf den Pizzo Lucendro 2962 müM. Dank des etwas forscheren Tempos hatten wir heute nicht kalt …..Nach dem Aufstieg zum Skidepot geht es noch kurz zu Fuss über den Grat zum Gipfel.
Auf dem Gipfel war einiges los und es chutete wieder einmal heftig. Trotzdem folgte die obligate Fotosession. Es waren sogar Schnupfsprüche anderer Gipfelstürmer zu hören. Auf dem ersten von mir ausgewählten Z’nüniplatz chutete es leider immer noch heftig. So fuhren wir halt noch einwenig weiter ab und erholten uns ein zweites Mal diesmal an der Sonne. Zufrieden genossen wir den Sonntagabend und planen bereits die nächsten Abenteuer. Bei diesen Bedingungen machen Skitouren einfach süchtig.

2 Kommentare:
Olà Pete
Es usted el senior Peter Kunz?
Si. No. Bienvenido. Das ist öpe alles, was ich von der gestrigen Spanisch-Session noch weiss. Immerhin öpis. Spanisch in 20 Tagen. Ich habe jetzt noch 19 Tage Zeit. Wenn der Computer nicht wieder abstürzt.
Die Touren am Wochenende waren traumhaft. An dir ist ein top Bergführer verloren gegangen. Mit deiner Hilfe ist sogar das Hanghorn ein Kinderspiel.
Ich freue mich auf viele weitere gemeinsame Touren in den Bergen. Und natürlich auf unsere grosse Los Pezos-Tour durch Europa, Kanada und Südamerika. Das wird "mucho gusto".
Bye. Haasi
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