17 Oktober 2007

Surenenpass 14.10.07





La Kuka und Los Pezos bezwingen den Surenenpass

Das war das erste und letzte Mal, wo ich den Surenenpass mit dem Bike überquert habe... Dieser Satz von Käthy wurde sogar auf Video festgehalten. Und erinnert sie im nächsten Jahr an die ausgestandenen Strapazen. Doch wir vermuten eins. Der Mythos Surenenpass lässt auch Käthy nicht mehr los. Und sie wird diesen wunderschönen Pass ein zweites Mal mit dem Bike bezwingen.

Eins ist klar. Der Surenenpass ist keine Sissitour. Und ganz sicher nichts für Weicheier. In Stans wird gestartet. Es gibt zwei Varianten. Man fährt zuerst über Seelisberg und den Weg der Schweiz nach Seedorf, dann über den Surenen und wieder runter nach Engelberg und zurück nach Stans. Oder man fährt über Engelberg und den Surenen runter nach Attinghausen oder Seedorf und dann wieder rauf über den Weg der Schweiz nach Seelisberg und zurück „mit Buochser Gefühlen“ nach Stans. Beide Varianten sind knüppelhart. Auch die Stufen vom Weg der Schweiz sind exakt die gleichen. Der Chnöischlotteri ist garantiert.




Vor ein paar Jahren erzählte uns eine Aelplerin vom Gitschenental (oder wars doch ein „er“), dass hier die Biker nie ein zweites Mal vorbeikommen. Da sind wir die grosse Ausnahme. Wir freuen uns jedes Jahr wieder auf diese Herausforderung. Und es ist jedes Jahr wieder eine Herausforderung. Und bleibt eine „Tagestour“.

Käthy und Prögu haben ihre Feuertaufe mit Bravour bestanden. Sie kämpften wie wir diesmal einmal nicht mit Skorpionen, sondern mit der eisigen Kälte am Morgen, mit den steinigen und steilen Aufstiegen und mit den verblockten Singletrails während der Abfahrt. Oder besser gesagt während dem Abmarsch. Der Weg der Schweiz war am Schluss nur noch das Dessert nach dem Dessert. Mit dem wir uns vor dem letzten Aufstieg nochmals stärkten.




Landschaftlich ist die Tour kaum zu übertreffen. Berge, Felsen, Gletscher, Wasserfälle, Seen, bunte Wälder und eine mega Aussicht auf dem Surenenpass. Das ist ein Mythos. Und jedes Jahr wieder ein Highlight für uns. Vielleicht ab jetzt auch für La Kuka?

Einmal ist keinmal, gäu Käthy!!!

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